Der Natur als Bildmotiv aber auch der Natur der Kunst widmet sich die Auswahl mit
Werken von acht Künstlern. Spätestens seit Piet Mondrian wissen wir, dass eine gerade
Linie den Horizont zwischen Himmel und Erde darstellen kann, und in einer realistischen
Malerei erkennen wir weit mehr als das mimetische Abbild. Die Ausstellung spürt diesen
fruchtbaren Irritationen des Sehens anhand von Landschaften nach, in denen die Elemente
Wasser, Erde und Luft auf sehr unterschiedliche Art - eben "Abstrakt, real und vice versa"
- fokussiert werden.
Mit verschmitztem Humor nähern sich Léon Kleinbaum und
Valeska Zabel der natürlichen Landschaft
und verwandeln sie zu sehr eigenwilligen Bildnissen. Natur und urbane Zeichen durchdringen sich
in den handgeschöpften Papierarbeiten von
Gerhard Walter Feuchter.
Wie unterschiedlich der Blick auf den Fudschijama geraten kann, beweisen die Bilder von
Evelyn Garden und
Hansi Sprenger.
Reinhard Dickel wandert auf der Schwelle von abstraktem Bildraum und hintersinnigen Realitäten,
während subtile Farbspuren bei Martin Matschinsky in die Gefilde der reinen Phantasie führen.
Im Kabinett zeigen wir Ölbilder, Papierarbeiten und Druckgrafik von
Klaus Fußmann.