IM BILD BLEIBT DIE ZEIT STEHEN
40 Jahre Galerie Mönch Berlin · Part V

Ausstellung: 18. November 2017 bis 13. Januar 2018

 

Auszüge aus den Reden der Künstlerinnen über die Künstler (u.u.) und Vernissage-Impressionen finden Sie hier …

und noch ein besonderer Veranstaltungstipp:

Am 10. Dezember findet ein interdisziplinäres Konzert der Malerin CAROLA CZEMPIK und der Musikerin SYLVIA HINZ im Kunstquartier Bethanien (Studio 2, 2. OG) statt.

Alexa Renger: Violine

Sylvia Hinz: Kontrabass- und Bassblockflöte

Carola Czempik: Malerei und Zeichnung

Konzertbeginn: 17:30 Uhr, Dauer: ca. 1 Stunde

Auf dem Programm stehen Werke von Sylvia Hinz.

Walther Grunwald | WELCOME TO GROUND ZERO | 1987 | Schwarzweißfotografie | Galerie Moench Berlin
Walther Grunwald
Friedrich Gobbesso | Aus der Serie MOIRE | 2017 | Fotogramm auf Barytpapier | Galerie Moench Berlin
Friedrich Gobbesso
Ulrike Lauber | ohne Titel (New York) | 2017 | Fine Art Prints auf Harman Gloss Baryta | Fotografie | Galerie Moench Berlin
Ulrike Lauber
Betina Kuntzsch | ARKADEN (Grenzturm) | 2017 | Piezoprint auf Photorag | Fotografie | Galerie Moench Berlin
Betina Kuntzsch
Ruth Gindhart | VI/2017 (Zu drei gleichen Teilen) | Skulptur, Stahl, lackiert | Galerie Moench Berlin
Carola Czempik, Betina Kuntzsch | BRIEFE AN E. | 2015 | Carola Czempik: Malerei | Betina Kuntzsch: Videoprojektion | Galerie Moench Berlin
Carola Czempik | Betina Kuntzsch

IM BILD BLEIBT DIE ZEIT STEHEN | Part V

Fotografische Positionen stehen im Zentrum der letzten Ausstellung unserer Jubiläumsreihe, flankiert von Videos und Skulpturen.

Klassisch dokumentarische Impressionen der USA gibt es von Walther Grunwald. Bereits 1987 entdeckte er mit seiner Leica das Graffiti WELCOME TO GROUND ZERO, das den Schwarzweißfotografien den Serientitel gab.

Einen ebenfalls dokumentarischen Ansatz verfolgt Ulrike Lauber mit ihren Farbfotografien. Wobei der Fokus auf Spuren des Urbanen zwischen Monte Carlo und New York City liegt.

25 Jahre Mauer-Fall, gefeiert in einer Shopping-Mall. Betina Kuntzsch hat das skurrile Gedenken in den ARKADEN mit dem ihr eigenen Humor fotografiert und mit erhellenden Artefakten durchsetzt. Einen besinnlichen Kontrapunkt setzt ihre Gemeinschaftsarbeit mit Carola Czempik: BRIEFE AN E. fußt auf Korrespondenzen einer Künstlerin der Prinzhorn-Sammlung. Czempik hat sie palimpzestartig in ihre Malerei auf Salzpapieren einfließen lassen, Kuntzsch zeichnet die Briefe als Videoprojektion nach. Ihr Inhalt bleibt Geheimnis, denn die Briefe sind nie angekommen.

Optische Rätsel geben Friedrich Gobbessos räumlich flirrende Fotogramme der Serie MOIRÉ auf. In einer zusätzlichen Lichtinstallation kombiniert er Moiré-Strukturen zu einem hypnotisch-abstrakten Experimentalfilm.

Die Bildhauerin Ruth Gindhart zeigt neue, konstruktiv-farbige Skulpturen aus ihrem 2015 begonnenen Werkzyklus OHNE TITEL (ZU DREI GLEICHEN TEILEN).

Weiterlesen