Rainer Maria Schopp

SEITENBLICKE · Fotografie

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„Straße der Befreiung“, Berlin, 1991, Schwarzweißfotografie auf Barytpapier, 37,5 x 28 cm

Sonderprogramm: Sonnabend, 31. Oktober 2020, von 17-19 Uhr

BETINA KUNTZSCH · Animierte Dokumentarfilme

Programm:
Zooo | 2020 | Video: Betina Kuntzsch, Musik: Jaspar Libuda | 3’27 Min.
Greifswalder Strasse | 2016 | Videoanimation | 20 Min.
Schneestaub | 2019 | animierter Found-Footage-Film mit Ton| 6 Min.
Sticks | 2020 | Video-Zeichnung | Musik: Sunjoo Cho | 4 Min.

 

Aufgrund der begrenzten Plätze und der Covid-19-Schutzmaßnahmen bitten wir um Anmeldung (mit Nennung eines Zeitfensters).

 

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Abbildung: Betina Kuntzsch | Zooo | 2020 (Filmstill)

Ausstellungsdauer bis 7. November 2020

Rainer Maria Schopps Seitenblicke

 

Kein Ende der Geschichte, kein Triumph des Liberalismus. Nirgends. Rainer Maria Schopp (*1950; †1997) hat im Europa der 1980er- und 90er-Jahre Geschichten von verwaisten Städten, vergessenen Dörfern und Menschen fotografiert, die immer wieder durch das Raster der Geschichte fallen.

 

Ecken und Schlupfwinkel, die von Berlin bis London, Amsterdam oder Prag, in Schweden ebenso wie in Österreich eine beunruhigende Ähnlichkeit verbindet. Munchs „Schrei“ als Graffiti in der Nähe des Martin Gropius Baus, eine Ordensschwester vor den Toren des Schlossparks Sanssouci: die Spendendose wie im Anschlag, blickt sie grimmig auf ein verendetes Reh. Auf einer verfallenen Altbaufassade steht in großen Lettern „Schuhmacherei“. Davor läuft durch die menschenleere Straße ein Einbeiniger auf zwei Krücken.

 

Die Ausstellung legt den Fokus auf Serien des 1950 in West-Berlin geborenen Fotografen, die einen satirischen, bisweilen sarkastischen Blickwinkel auf die Auflösung des eisernen Vorhangs und den Fall der Berliner Mauer werfen. Bilder jenseits des Vereinigungstaumels. Bitterböse Vorahnung einer Zukunft, die heutzutage unsere Gegenwart ist.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

mit einem Text von Matthias Reichelt.

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Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography 2020

Ausblick und Rückblick

Unsere nächste Ausstellung:

KLAUS FUßMANN | WALTHER GRUNDWALD

Keramiken und Holzbrand-Keramiken

November/Dezember

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ULRIKE LAUBER auf der paper positions munich

bis Sonntag, 25. Oktober

Ort: Karl & Faber

Amiraplatz 3

80333 München

Infos und Ticket-Link unter:
Impressionen unter:

Glückwunsch an BETINA KUNTZSCH !

Aus 110 eingereichten Beiträgen wurde ihr Entwurf für den Wettbewerb „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“ ausgewählt. VOM SOCKEL DENKEN soll bis Ende 2021 realisiert werden, eine Ausstellung mit allen Wettbewerbsbeiträgen ist noch für dieses Jahr geplant.

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Aus der Beurteilung des Preisgerichts: “Der individuell-assoziative und alltagsgeschichtliche Zugang zu den Themen überzeugt formal und inhaltlich. Die künstlerisch-filmische Durchdringung der Themen beinhaltet wesentliche Elemente der erwarteten Auseinandersetzung mit dem historischen Gegenstand, dem Park, dem Wohngebiet, dem Denkmal und den zeitgeschichtlichen Hintergründen.“ Weitere Informationen hier

MAX HARI · ICH SCHAUE MIR BEIM SEHEN ZU

Überblicksschau im Kunsthaus Langenthal, Schweiz

27. August bis 15. November 2020 | Kunsthaus Langenthal