EVELYN GARDEN

DISTANT VIEW

Malerei

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am

Sonnabend, den 30. November 2019, von 15-18 Uhr,

laden wir sehr herzlich ein.

Es erscheint ein Katalog.

galerie moench zeitgenoessische kunst evelyn garden malerei

Ausstellung bis 11. Januar 2020

Im Kabinett:

QUER DURCH DIE LANDSCHAFT mit Klaus Fußmann,
Walther Grunwald, Friedrich Gobbesso und Valeska Zabel.

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Evelyn Garden | MELANCHOLISCHER APRIL | 2019 | Mischtechnik auf Leinwand | 45 x 60 cm
Auszug aus dem Katalogtext “DISTANT VIEW – oder Sehnsuchtsorte ganz nah“ von Michaela Nolte

In Evelyn Gardens Bildwelten treffen sanfte Energie und Lebensstrudel auf berstende Farbströme. Die Hitze des Südens, das Flirren der Sehnsucht, die Schatten der Nacht. Farben klingen, pulsieren und tönen. Wie die Geige, der Wassily Kandinsky in seiner Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ das Grün zuschreibt. Sie krachen wie das Zinnober der Trommel, das Rot der Fanfaren oder gehen in die Tiefe des Cellos, dem Kandinsky Blau zuordnet.

Die Künstlerin erschafft visuelle Erzählungen, phantastische Berichte von Verlust und Wandel und Vitalität. Ihre expressiven Kompositionen bieten eine Brücke zu Erlebnissen, Erfahrungen oder Eindrücken, die sie in eine Farbigkeit von leidenschaftlicher Ausdruckskraft verwandelt.

Aktuelles

BETINA KUNTZSCH

HALMASPIEL auf ARTE

Betina Kuntzschs Animationsfilm ist noch bis zum 6.02.2020 in der ARTE-Mediathek verfügbar.
https://www.arte.tv/de/videos/086181-010-A/kurzschluss/
Ankündigung: In „Halmaspiel“ erzählt die Regisseurin Betina Kuntzsch mit animierten Fundstücken aus dem Familienfundus die Biografie ihrer Mutter: Aufwachsen in der NS-Zeit, Jugend im Nachkriegsdeutschland, Mauerbau und Leben in der DDR und nach dem Mauerfall im vereinten Deutschland. Es ist eine Geschichte von Flucht und Anpassung, Mitspielen und Zweifeln.

Buchpublikation unseres Fotografen Walther Grunwald

Am Freitag, den 29. November, um 19 Uhr liest Walther Grunwald bei Mutter Fourage in Wannsee. Infos

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Aus der Verlagsankündigung edition braus
Die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren eine Zeit des Hungers und der Not. Wer überleben wollte, musste sich am Handel auf dem Schwarzen Markt beteiligen. Und wer einfallsreich war und unverfroren genug, konnte dabei sogar zu Reichtum kommen.
Der Autor, bei Kriegsende sechs Jahre alt, schildert, wie seine Familie in Berlin und Halle ein weitverzweigtes Netz­werk von Schwarzhändlern aufbaute. Die spannenden, mitunter kuriosen Familiengeschichten verknüpft er mit zeitgenössischen Berichten aus Berliner Zeitungen und mit Erläuterungen zur Besatzungspolitik der Alliierten. Und er beschreibt, wie 1948/1949 der Schwarzmarkt – mehr ­noch als die Luftbrücke – das überleben der West-Berliner sicherte. So liefert das Buch wichtige Erkenntnisse zur Ber­liner Geschichte vom Kriegsende bis zur Währungsreform.