Betina Kuntzsch | GREIFSWALDER 2010/13/16 | 2016 | Video, gefilmte Tableaus | Animation 20 Min. | Auflage 3+2 AP | Galerie Moench Berlin

GREIFSWALDER STRASSE | 2010/13/16
Video | gefilmte Tableaus | Animation 20 Min. | Auflage 3+2 AP

Betina Kuntzsch | KLEINES FELD | 2013 | Video-Zeichnung | Video-Objekt: digitaler Fotorahmen, MDF-Rahmen | Animation, Loop 16 Min. | 20 x 30 x 5 cm | Unikat | Galerie Moench Berlin

KLEINES FELD | 2013
Video-Zeichnung | Video-Objekt: digitaler Fotorahmen, MDF-Rahmen | Animation | Loop 16 Min. | 20 x 30 x 5 cm | Unikat

Betina Kuntzsch und Carola Czempik | SALZSPIEGEL | 2010/2011 | Betina Kuntzsch: zwei Videoprojektionen HD | Loop 2 Min/10 Min | Carola Czempik: 4 Salzpapier-Objekte | Gesamthöhe 180 cm | Galerie Moench Berlin

SALZSPIEGEL | 2013
Betina Kuntzsch und Carola Czempik | zwei Videoprojektionen (Betina Kuntzsch) | HD | Loop 2 Min/10 Min | 4 Salzpapier-Objekte (Carola Czempik) | Gesamthöhe 180 cm

Betina Kuntzsch | Schnellstrasse | Video-Zeichnung | Galerie Moench Berlin

SCHNELLSTRASSE | 2010
HD-Video | Animation | Loop 3 Min. | DVD | Auflage 10

Betina Kuntzsch | A5 EINE REISE TUN 1 | 2008 | Videozeichnungen | Piezoprint auf Papier | Auflage 3+2 AP | 80 x 140 cm | Galerie Moench Berlin

EINE REISE TUN | 2008
Dreikanal Video-installation | HDV | Loops: 2:25 | 5:00 | 4:18 Min.

Betina Kuntzsch | A100 BUNDESPLATZ 5 | 2008 | Videozeichnung | Lambdaprint auf Alu-Dibond | Auflage 5+2 AP | 50 x 70 cm | Galerie Moench Berlin

LÄRMSCHUTZWAND | 2007
Videotape | DVD | Loop 3 Min.

Eine Installation von Betina Kuntzsch (Video) und Carola Czempik (Salzpapier-Objekte)

SALZSPIEGEL | Video-Dokumentation

Betina Kuntzsch FILMSTAUB ALTES GASWERK

Fördertürme und Schlote, umwoben von Spinnennetzen oder zersplittertem Glas. Das Thälmann-Denkmal als monumentales Pappmodell. Angekratzt von den Spuren der Zeit, noch bevor der Bronze-Thälmann gegossen war. 1982 hat Betina Kuntzsch das im Vorjahr stillgelegte Gaswerk Prenzlauer Berg fotografiert. Der geplante Abriss der historischen Gasometer entfachte einen bis dato in der DDR ungekannten Bürgerprotest. Visionen und kulturelle Nutzungskonzepte wurden entwickelt. 1984 wurden sie gesprengt.

30 Jahre danach hat Kuntzsch die Negative – derweil durch einen Wasserschaden im Atelier lädiert –, gescannt und auf Fotopapier ausbelichtet. Mitsamt dem Filmschmutz und Staub, mit Wasserflecken oder Rissen, die in der Filmschicht sichtbar werden. In dokumentarische Momente lagern sich Zeitschleifen ein.

In ihren Fotografien und Videos arbeitet die 1963 in Berlin geborene Künstlerin, die an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert hat, bewusst mit Materialdefekten und Artefakten. Entdeckt verschwundene Inhalte, schafft Erinnerungen an die Vergänglichkeit – auch von Utopien.

WINDWECHSEL | Betina Kuntzsch (mit Carola Czempik) | 2012

Eine „Blüte“ zwischen kahlen Zweigen. Geht sie auf oder welkt sie bereits vor sich hin? Ist es die letzte Blüte eines spätherbstlichen Taschentuchbaumes (Davidia involucrata)? In den Verästelungen der kargen Baumkrone hat Betina Kuntzsch ein seltsames Gewächs entdeckt: „Eine typische Berliner Pflanze“, sagt die Künstlerin. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich als verwitterte Plastiktüte. Eine Großstadtpflanze, die im Fokus des typisch kuntzschen Blicks ihre eigenwillige Poesie entfaltet.

Alltagsgegenstände, banale oder beiläufige Dinge, von denen wir den Blick in der Regel abwenden, verwandelt Betina Kuntzsch in eindrückliche und heitere Stillleben vom Werden und Vergehen: wie den Plastiktütenfetzen in einem Kreuzberger Baum, der zur sinnlich wehenden „Blüte“ wird oder ein gewöhnliches Baustellennetz, welches Kuntzsch in ein malerisch bewegtes Tableau verwandelt. Mitgearbeitet an diesen urbanen Naturphänomenen hat aber auch der Wind, der die Plastiktüte aufblühen und welken lässt, der das giftgrüne Baustellennetz in der Bewegungsunschärfe erdig-golden schillern lässt oder seine Böen über Kuntzschs „Kleines Feld“ ziehen lässt.

„Windwechsel“. Ein Ausstellungstitel, über den man stolpern kann. Am n hängen bleibt wie an einem Haken, weil der Wildwechsel ja doch geläufiger ist. Aber neben der Poesie steckt in diesem Titel zugleich eine fruchtbare Offenheit. In welche Richtung wechselt der Wind? Von der Ruhe zum Sturm oder umgekehrt? Von der Sommerbrise zum klirrenden Eiswind? Zudem klingt im Wechsel die Polarität an. Die so gegensätzlichen Werke der Künstlerinnen Betina Kuntzsch und Carola Czempik, die sich aus ganz unterschiedlichen Richtungen aufeinander zubewegen. In einer künstlerischen Freundschaft, aus der ein höchst produktiver Dialog entsteht.

Auf den ersten Blick sind die Arbeiten von Betina Kuntzsch immateriell. Dabei hat eigentlich alles „damit zu tun, dem Video eine Materialität zu geben. Medium und Materialwiderstand zu spüren, Zeichenhaftes zu erzeugen, auch in der Bewegung. Mit der Kamera und mit der Animation zu zeichnen, zu suchen, zu formen, flüchtig und beweglich zu bleiben, in den Wind zu zeichnen“, so die Künstlerin. Dieses Zeichnen und der Materialwiderstand werden im Video „Richtungen“ zu einer Art Kampf der Grundelemente: Punkt und Linie, die ja so etwas wie der Rohstoff der Zeichnung sind. Kometengleich rast da ein Schweif durch nachtschwarzen Himmel, der allmählich in verschiedenen Graustufen zum Tag übergeht. Aus Tuscheklecksen formieren sich Punkte zu Linien, die weiß und schwarz – einige blau – zunächst als schmaler Streif beginnen, dann breiter werden und spitz zulaufen. Sie ziehen ihre Bahnen in parallelen und gegenläufigen Richtungen, kreuzen und überlagern sich. Jede in ihrem eigenen Rhythmus und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Manche verdichten sich an den Rahmenkanten zu einer Art Punkthaufen, in dem die Linie die Richtung in einer Zickzackbewegung ändert. Ähnlich dem Hasen, der einen Haken schlägt, um seine Verfolger abzuhängen. Andere fliehen gleich aus dieser Sphäre, lösen sich allmählich auf zu Zirruswolken oder feinem Schneegestöber. Dazwischen schießt ein Feuerwerkskörper auf. Ebenso poetische wie witzige Formationen, die einander necken und bekämpfen, die im meditativen Fluss aber auch an Kondensstreifen oder Vogelschwärme erinnern. Flüchtige Kaligrafien in den Himmel schreiben, bis der Tag wieder zur Nacht wird.

Während in „Richtungen“ die Partikel an gezeichnete Linien angehängt sind, setzt sich das „Universum“ aus animierten Linien zusammen. Auch hier verdichten und überlagern sich die gezeichneten Komponenten, formen eine Art Erdkugel, auf der die Längen- und Breitenkreise aus dem Lot geraten sind. Sie kreisen und biegen sich, bilden ruhig schwingende Skripturen, ein seltsam verformtes Netz. In der Ballung erinnert das an ein Knäuel, das zwischen die Tatzen einer Katze geraten ist. Nur eben in Zeitlupe. In diesem verknäuelten, verknautschten „Universum“ pulsiert das Gradnetz der Erde. Es atmet.

In seiner Rede zur Verleihung des Georg-Büchner-Preises ruft Paul Celan 1961 zu einer neuen Wahrnehmung auf: „Aber es gibt, wenn von Kunst die Rede ist, auch immer wieder jemand, der zugegen ist […] und den Sprechenden hört, ihn >sprechen sieht<, der Sprache wahrgenommen hat und Gestalt, und zugleich auch […] Atem, das heißt Richtung und Schicksal. […] es verschlägt uns den Atem und das Wort. Dichtung: das kann eine Atemwende bedeuten.“[1] Celan beschließt seine Rede mit den Worten: „Ich finde etwas […] Immaterielles, aber Irdisches, Terrestrisches, etwas Kreisförmiges, über die beiden Pole in sich selbst Zurückkehrendes und dabei –heitererweise – sogar die Tropen Durchkreuzendes –: ich finde … einen Meridian.“[2]

Aus Linien und Geraden scheint auch das Videoobjekt „Wirbel“ geformt. Aber wiewohl unser Auge Raum suggerierende Flugbahnen imaginieren kann, besteht er nicht aus Linien, sondern aus kleinen, rechteckigen Elementen. Betina Kuntzsch lässt sie aufmarschieren zu geometrischen Konstruktionen. Sie bilden exakte Reihungen, aus der einzelne ausscheren. Wippend und hüpfend zu Figuren werden, die aus der Reihe tanzen, zum Schweben ansetzen und wie von einem Sturm aus dem Bild herausgefegt werden. Doch kehren sie immer wieder zurück. Diese grafischen Elemente, die wir in ihren rhythmischen Bewegungen als Körper assoziieren. Gerade so, wie wir in Piet Mondrians „Broadway Boogie Woogie“ (1942) noch heute die Wolkenkratzer und das Straßennetz Manhattans zu entdecken glauben. 1941 schrieb Mondrian: „Eine Reduktion der Form und Farbe – eine Befreiung der Form und Farbe von ihrer besonderen Erscheinung in der Natur ist nötig, um Rhythmus zu befreien und folglich Kunst. Geklärter Rhythmus produziert geklärtes Gleichgewicht … In jeder Kunst ist es die Funktion des Rhythmus, statisch gebundenen Ausdruck durch dynamische Aktion zu verhindern.“[3]

Betina Kuntzsch transformiert die „dynamische Aktion“ im virtuellen Raum ihrer Videoobjekte zu einer realen Dynamik, deren Rhythmus eine ganz spezielle Farbe hervorbringt. Die Farbe des Humors. Der „Wirbel“ oder das „Kleine Feld“ erinnern an Goethes Zauberlehrling. „Auf und Fall“ erscheint wie eine Sisyphosarbeit. Aber, wie heißt es so schön bei Albert Camus: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“[4]

„durchzug“ – ein Gedicht von Kathrin Schmidt – könnte der Auslöser für die pointierten Rhythmen und heiteren Widerständigkeiten in diesen Videoobjekten sein:

„ich habe die türen

geöffnet winde durchstreifen mein hin

geworfenes haus daß kein staub in

den ecken bleibt auch ich werde an

händen und füßen gepackt aus dem

fenster gefegt nun muß ich nicht

sehen wo ich geblieben wäre“[5]

Das Gedicht von Kathrin Schmidt unterstreicht zugleich Kuntzschs künstlerischen Dialog mit Carola Czempik. 2010 kulminiert die künstlerische Freundschaft im gemeinsam entwickelten „Salzspiegel“. Eine Rauminstallation, in der sich die Arbeitsweisen der beiden Künstlerinnen durchdringen und in einen erhellenden Dialog über Materialität und Immaterialität treten. Über Licht als „immaterielle Materie“[6] (Georg Wilhelm Friedrich Hegel), ebenso wie über die Verwandlung der materialbetonten Salzpapierleibchen in lichte Objekte. Zwei konträre Kunstauffassungen, die in ihren Polaritäten von dem Gedanken zeugen, aus dem Johann Wolfgang Goethe das Trennende und Verbindende der „Wahlverwandtschaften“[7] entwickelt hat.

Das weiße Licht der Projektion ist eine einzelne Linie, die Betina Kuntzsch zu einem hochauflösenden Video animiert hat. In der Videozeichnung wandert die multiple Linie in Form von Vertikalen und Horizontalen, von Diagonalen und Strudeln durch den Raum. Fällt auf Wände und Betrachter, nimmt den Dialog mit den Salzpapierleibchen von Carola Czempik auf. Vier Objekte in Weiß-, Sepia- und Brauntönen, auf Sockeln und zwischen Acrylglas eingebettet. Die weißen von einer zarten Körperlichkeit, die in den dunkleren zu abstrakt malerischen Strukturen wird. Die Projektionen der Lichtstäbe steigern das Kristalline der Salzkörnchen, während die Linien selbst eine verblüffende Dinghaftigkeit erfahren. Haptisch greifbar scheinen. Im Spiegel der flirrenden Linien, in der fragilen Luzidität der Salzkrusten entsteht ein faszinierendes Zusammenspiel, mit dem Betina Kuntzsch und Carola Czempik nicht zuletzt den Raum erweitern. Auch unseren Gedankenraum.

Michaela Nolte, September 2012

[1] Paul Celan „Der Meridian und andere Prosa“, S. 42 und S. 52, Bibliothek Suhrkamp, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1988.

[2] ebd. S. 61

[3] Piet Mondrian „Liberation from oppression in art and life“, zitiert nach: Karin von Maur „Vom Klang der Bilder“, S. 101, Prestel Verlag, München, London, New York, 1999.

[4] Albert Camus „Der Mythos des Sisyphos“, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 12. Auflage, Hamburg, 2010, S. 160

[5] Kathrin Schmidt „Flußbild mit Engel“, Gedichte, p. 35, edition suhrkamp SV, Frankfurt am Main, 1995.

[6] Zitiert nach Monika Wagner „Das Material in der Kunst. Eine andere Geschichte der Moderne“, S. 259, Verlag C. H. Beck, München, 2001

[7] Johann Wolfgang Goethe „Die Wahlverwandtschaften“, S. 40, insel taschenbuch I, Insel Verlag, Frankfurt am Main, 1972

Biographie:

1963 geboren in Berlin
1983-1988 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
Betina Kuntzsch lebt und arbeitet in Berlin

Einzelausstellungen (Auswahl)

2016 AUSFLÜGELN (mit Carola Czempik und Marianne Stoll) Kulturmühle Perwenitz
2015 LICHTSPIELE Bundesplatzkino, Berlin (Videoinstallation)
2014 FILMSTAUB ALTES GASWERK Galerie Mönch Berlin (K)

Im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie

2013 WINDWECHSEL (mit Carola Czempik) Galerie Mönch Berlin (K)
2012 AUS KOREA Galerie ABAKUS, Berlin
2010 AUS DER STADT Videozeichnungen, Galerie Mönch Berlin

SALZSPIEGEL (mit Carola Czempik), ver.di, Kunst im Spreebogen, Berlin

VIDEOZEICHNUNGEN Tscheboksary, Tschuwaschien (Russland)

2008 SCHWARZ WEISS FILM BrotfabrikGalerie, Berlin(K)
2006 STADTSTRANDEN intervision-studio, Osnabrück

KINDERALBUM Videoinstallation, Museum Kindheit und Jugend, Berlin

Gruppenausstellungen und Filmfestivals (Auswahl)

2017 “Spielfelder” (mit Carola Czempik) Galerie M, Potsdam (November/Dezember)

“Im Bild bleibt die Zeit stehen – 40 Jahre Galerie Mönch, Part V” (November/Dezember)

In den RAUM ZEICHNEN (umreißen), Galerie Parterre Berlin (bis 18. Juni)

In den RAUM ZEICHNEN (verdichten), Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, Berlin (bis 24. Juni)

2016 Galerie Mönch auf der POSITIONS BERLIN Art Fair, Bikini Berlin

2 FICAE Valencia 2016, „Wegzaubern“, Preis für die beste Animation
TRICKY WOMEN Wien 2016, „Wegzaubern“, Special Mention of the Jury

Festivals u.a.: IKFF Hamburg, MIAF Melbourne, ANIMASIVO Mexico City, ANIMATOU Genève

2015 DOK Leipzig, Goldene Taube für „Wegzaubern“, Bester animierter Dokumentarfilm

Kommunale Galerie Berlin „Heim_Spiel“ (K)

2014 Festival Kunstlicht, Velten, „Netz-Werk“
2013 Haus am Kleistpark, Berlin „Heute hier – bugün burada“ (K)
2012 Haus am Kleistpark, Berlin, „Kunstpreis Schöneberg 2012“ (2. Preis)
2011 Gangneung, Korea, „Hommage an Heo, NanSeolHeon“ (K)

Alte Brauerei, Potsdam, „open]art[space“

2010 „Positionen – 50 Jahre GEDOK Berlin“, Haus am Kleistpark | Kunstraum Bethanien
2009 Neuer Berliner Kunstverein, “Kunst und Öffentlichkeit – 40 Jahre NBK”

Verborgenes Museum, Berlin “o. T. – Wer die Wahl hat”

2008 Blumengroßmarkt, Berlin, “KUNSTINVASION!” (K)

Villa Kobe, Halle, “Salz – 12 Berliner Künstler über Salz”

2007 Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück , “Final Cut” (K)

Galerie der Künste, Berlin, “007-Targets of Opportunity”

2006 Willy-Brandt-Haus Berlin, “Dialog digital analog/Synopse 06” (K)

Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin, “Stadt der Frauen”

2005 Nikolaj Contemporary Art Center, Kopenhagen, “Circa Berlin”
2003 Rathaus Wittenberg, “Vorbild-Nachbild / Hommage à Lucas Cranach“ (K)
2002 Städtische Galerie Fürstenwalde/Spree, “Grenzenlos-endlos“ (K)
2000 Neues Kunsthaus Ahrenshoop, “Wasserzeichen“ (K)
1999 Museum Ludwig, Köln, “Abstraktion in der Fotografie“
1998 Galerie FOE 152, München, “Der Riss is”
1997 Galerie Schwarzenberg, Berlin, “Tatbestände“
1996 Centre Georges Pompidou, Paris, 5th International Art Film Biennale (K)
1992 Museum für Gegenwartskunst, Basel, “Video und DDR”
1991 Ephraim-Palais, Berlin, “Junge Berliner Kunst“
1990 Palais am Festungsgraben, Berlin, “Hommage à El Lissitzki” (K)